22.09.2011 in Pressemitteilungen

Der getarnte Verkehrsversuch

 

Der SPD-Ortsverein Rüppurr begrüßt, dass im Rahmen der Bauarbeiten zum Quartier Schattenrasen (alias „Sonnengrün“) ein getarnter Verkehrsversuch stattgefunden hat. Die Herrenalber Straße wurde auch in Fahrtrichtung stadteinwärts auf eine Fahrspur verengt. Das Menetekel der Staus, das immer wieder für diesen Fall an die Wand gemalt wurde, hat sich als Panikmache erwiesen. Der Verkehr fließt auch in Stoßzeiten flüssig.

Schade nur, dass es dafür erst dieser massiven Bebauung bedurfte. So langsam dämmert es immer mehr Menschen in Rüppurr, was ihnen die glühenden Befürworter rund um Anne Segor und andere Stadträte eingebrockt haben: Es fehlen nur noch die Schießscharten in dieser Trutzburg. „Um das beste aus dieser Situation zu machen, sollte die Herrenalber Straße nun endlich von der Battstraße bis zum Rüppurrer Schloss einspurig werden“, so SPD-Ortsvereins-Vorsitzender Gerhard Wiedl. Das und die Einführung von Tempo 50 könnte den Verkehrslärm in Rüppurr weiter reduzieren. Vielleicht könnte man dann die Festungsmauer des Quartiers wieder schleifen.

Diskutieren Sie mit uns am 8. Oktober 10:00 - 12:00 Uhr auf unserem Stand auf dem Rüppurrer Markt!

06.09.2010 in Pressemitteilungen

Zukunft der Rüppurrer Grundschulen – die SPD berichtet

 

Im Zuge der Schließung der Rüppurrer Hauptschule im Gebäude der Riedschule gab es Befürchtungen, dass auch die dortige Grundschule geschlossen und mit der Eichelgartengrundschule zusammengelegt werden könnte. Der SPD-Ortsverein Rüppurr hat deshalb bei der Stadt Karlsruhe nachgefragt. Hier die Antwort des zuständigen Bürgermeisters Martin Lenz (SPD):

"Es gibt von Seiten meines Dezernats keine Überlegungen, die Eichelgartengrundschule mit der Grundschule der Riedschule zusammenzulegen. Die Aufgabe der Hauptschule in Rüppurr ergibt sich aus dem Konzept der Werkrealschule. Aufgrund der geringen Schülerzahlen konnte für die Riedschule kein Antrag auf Einrichtung einer Werkrealschule gestellt werden.
Für das Schulgebäude der Riedschule wird zurzeit eine Konzeption entwickelt, um den steigenden Bedarf an Betreuungsplätzen für Kinder und Schüler/innen abdecken zu können.
Gegenwärtig ist ein zweigruppiger Hort in Containern auf dem Gelände der Riedschule untergebracht. Im September 2011; besteht ein Bedarf für eine weitere Hortgruppe.
Gleichzeitig läuft die Standgenehmigung für die Container ab. Dies bedeutet, dass diese abgebaut werden müssen. Es wird nun geprüft, wie der Hort sinnvoll an der Schule untergebracht werden kann, da dort durch den Wegfall der Hauptschule Räume frei werden."

Der SPD-Ortsverein Rüppurr wird die Entwicklung weiterhin beobachten und Sie
informieren.

30.10.2009 in Pressemitteilungen

In der Gartenstadt droht "bebaute Lärmschutzwand"

 

SPD-Ortsverein Rüppurr gegen geplante Bebauung an der Herrenalber Straße

Unter dem lieblichen Titel „Quartier Sonnengrün“ plant die Gartenstadt-Genossenschaft eine massive Bebauung entlang der Herrenalber Straße zwischen Diakonissenstraße und Ostendorfplatz. Hinter einer sechs Meter hohen Lärmschutzwand sollen 76 Wohnungen entstehen. Die bestehenden jahrzehntelang gewachsenen Gärten der Gartenstadt müssten weichen.

Auf seiner Vorstandssitzung am 19.10.2009 hat sich der SPD-Ortsverein Rüppurr einstimmig gegen diese Pläne gewandt. Wir sind nicht generell gegen eine Bebauung an diesem Standort. Aber sie muss sich in den Bestand einfügen und darf nicht so hoch und nicht so dicht erfolgen. Rücksicht auf die Interessen der Anwohner ist uns ebenso wichtig wie eine architektonisch hochwertige Lösung für unser Stadtbild. Ortsvereins-Vorsitzender Gerhard Wiedl: „Was da jetzt geplant ist, verschandelt nicht nur unser schönes Rüppurr, sondern auch ein wichtiges Entrée von Karlsruhe. Das ist eine bebaute Lärmschutzwand, die die Trennwirkung der Herrenalber Straße weiter verschärft“.

Der SPD-Ortsverein Rüppurr unterstützt daher die neu gegründete Initiative der Anwohner und wird das Projekt kritisch begleiten. Zweifelhaft ist vor allem die Aussage des Gartenstadt-Vorstands, wenn man selbst das Gelände nicht kaufe und bebaue, dann werde das jemand anderes tun. Dies ist eine gern genutzte Ausrede von Investoren, da damit Angst verbreitet wird und diese Aussage nicht überprüft werden kann.

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